News
Jung, krank und auf der Suche nach dem richtigen Job25.01.2012Ein Ratgeber der Deutschen Rheuma-Liga hilft weiter
„Vertraue auf deine Stärken, tausche dich aus und informiere dich über viele Berufswege und Fördermöglichkeiten“, so lauten die Erfahrungen junger Leute, die trotz Rheuma ihren Traumberuf doch noch gefunden haben. Ein Schwerbehindertenausweis hat durchaus Vorteile, zum Beispiel wenn Stellen explizit für behinderte Mitarbeiter bereit gehalten werden. Manchmal aber kann es auch ratsam sein, die rheumatische Erkrankung bei der Bewerbung außen vor zu lassen. „Im Vorstellungsgespräch muss die Erkrankung nur dann angegeben werden, wenn sie die Ausübung der beruflichen Tätigkeit beeinträchtigt“, informiert Rechtsanwältin Meike Schoeler. Wenn der Arbeitsalltag die Kräfte überfordert oder die rheumatische Erkrankung sich verschlechtert, sollte man über Möglichkeiten der Teilzeitarbeit oder eine Reha nachdenken. Auch Umschulungen können eine neue Perspektive schaffen. Mit dem neuen Ratgeber „Jobs und mehr – finde deinen eigenen Weg“ informiert die Deutsche Rheuma-Liga junge, an einer rheumatischen Erkrankung leidende Menschen, über Ausbildung, Berufswahl, Reha-Leistungen und Erwerbsminderungsrente. Die 40-seitige Broschüre enthält zahlreiche Tipps von Experten und Betroffenen.
Weitere Informationen:
www.geton.rheuma-liga.de

Damals bei Oma und Opa Zeitzeugen erinnern sich an ihre Großeltern20.01.2012Bei der Erinnerung an die "gute alte Zeit" schwingen oft eine große Dankbarkeit und auch Wehmut mit. 24 Autorinnen und Autoren erzählen in dem Buch "Damals bei Oma und Opa", wie sie ihre Großeltern in den Kriegs- und Nachkriegsjahren erlebt haben und trotz aller Schwierigkeiten in einer meist entbehrungsreichen Zeit eine fröhliche Kindheit verbringen konnten. Das Buch ist eine Hommage der Enkel an ihre Großeltern, bei deren Lektüre so mancher in Dankbarkeit und Anerkennung an die eigene Oma oder den eigenen Opa zurückdenken wird.
Zeitgut Verlag, ISBN 978-3-86614-179-7, 8,95 EUR.
Yellow-Head-Methode löst Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur20.01.2012Jetzt auch für Kinder
Kopfschmerzen haben ihre Ursachen oft in Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule. Schuld ist unsere moderne Lebensweise, die uns viel Arbeit unter hohem Zeitdruck, aber wenig Bewegung abverlangt. Meistens sitzen wir während unserer Tätigkeiten und halten uns dabei schlecht. Umfragen besagen, dass ca. ein Viertel der Deutschen durch diese Lebensweise an Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur leiden. Hier setzt die Yellow-Head-Methode an. Schon das bloße Liegen (ca. 5 Minuten täglich) auf dem Aktivlagerungskissen Yellow-Head dehnt die Muskulatur des Schultergürtels und der Halswirbelsäule sanft. Zusammen mit Orthopäden und Physiotherapeuten wurde die Yellow-Head-Methode entwickelt. Kernstück ist der Yellow-Head, ein therapeutisches Aktivlagerungskissen zur regelmäßigen Anwendung. Seine spezielle Form ist bewährten physiotherapeutischen Methoden, Extension und Traktion, nachempfunden. Das Liegen auf dem Yellow-Head dehnt sanft die durch einseitige Belastung oft verkürzten und verspannten Muskeln der Halswirbelsäulenregion. Da auch viele Kinder durch Schulstress und Sitzen vor dem Computer oder Fernseher an ähnlichen Beschwerden leiden können, gibt es den Yellow Head jetzt auch als „Yellow-Head Kids“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Körpergröße bis 1,60 Metern.
Weitere Informationen:
www.yellow-head.de
Künstliches Kniegelenk bei immer jüngeren Patienten20.01.2012Forscher aus Helsinki haben festgestellt, dass immer mehr jüngere Menschen – im Alter zwischen 20 und 59 Jahren – eine Knie-TEP bekommen, weil sie an Kniegelenksarthrose leiden. Dieser Trend dauert an und eine Steigerung ist zu erwarten. Bei der Geschlechterverteilung ist zu sehen, dass Frauen öfter betroffen sind als Männer. Durch den frühen Einsatz des Gelenkersatzes sind verstärkt Revisionen im Alter zu erwarten. Wie diese Umstände bezüglich der Lebensdauer und der Ansprüche an den Gelenkersatz bei jüngeren und somit aktiveren Patienten zu bewerten sind, ist aufgrund der reduzierten Datenlage schwer zu sagen, sodass weitere Studien notwendig sind.

Bewegung auf Rezept20.01.2012Ab sofort gibt es ein einheitliches „Rezept für Bewegung“. Dieses wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP) erarbeitet. Ärztinnen und Ärzte können ihren Patientinnen und Patienten auf diese Weise eine schriftliche Empfehlung für körperliche Aktivitäten geben. Denn Bewegung stärkt die Gesundheit und das Wohlbefinden, kann vor Erkrankungen schützen und Beschwerden lindern. In Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig Holstein und Thüringen wird Bewegung bereits auf einem Rezept verordnet. Weitere Länder stehen in den Startlöchern. Die Aktion wird vom DOSB, der BÄK und der DGSP getragen. Die Vereine in den Landessportbünden des DOSB bieten hierzu vielfältige qualitätsgesicherte Bewegungsangebote mit den Schwerpunkten Herz-Kreislauf, Muskel- und Skelettsystem, Entspannung/Stressbewältigung sowie Koordination und motorische Förderung an, die auch für Ungeübte empfohlen werden können. Studien zeigen, dass Patienten in ihrem Arzt einen kompetenten Ansprechpartner für Gesundheitsfragen sehen. Zudem bieten die Sportvereine ein vielfältiges Angebot zur Bewegungsförderung und halten hierzu entsprechendes Informationsmaterial vor.
Mutter/Vater & Kind-Kur
hilft Familien mit "KEKS"-Kindern18.01.2012KEKS steht für "Kinder und Erwachsene mit Speiseröhrenfehlbildung". Was auf den ersten Blick relativ nüchtern klingt, ist in Wahrheit für Eltern ein Albtraum: Babys, die mit einer Fehlbildung in der Speiseröhre auf die Welt kommen, können keine Nahrung aufnehmen, haben oftmals zusätzlich schwerste Atemprobleme, Speichel, Nahrung oder Magensaft können die Lunge des Kindes dauerhaft schädigen. Der Zustand der an der sogenannten Ösophagusatresie leidenden Kinder stabilisiert sich zwar nach etwa drei Jahren. Aber in diesen drei Jahren erleben die Eltern eine außergewöhnliche Belastung, die ständige Angst um das Leben des Kindes treibt sie an den Rand der Erschöpfung.
Um die in dieser für die Familie aufreibenden Zeit verbrauchten Energiereserven wieder aufzufüllen, empfiehlt das Mutter-Kind-Hilfswerk e.V. Eltern mit KEKS-Kindern eine erholsame Rehabilitationsmaßnahme an der Mutter/Vater & Kind Klinik Ostseedeich in Grömitz. Diese Kurmaßnahme trägt durch gezielte Therapien und Anwendungen zur körperlichen und seelischen Stabilisierung bei und schafft zusätzlich in den drei Wochen Auszeit an der landschaftlich reizvollen Ostseeküste - genau die entspannte Umgebung, um aus der Erschöpfungsspirale auszusteigen.
Während dieser Schwerpunktkur neue Erfahrungen zu sammeln, neue Methoden auszuprobieren und Gedanken und Erlebnisse auszutauschen, macht Familien mit KEKS-Kinder fit für ein Leben mit der Krankheit, stärkt Hoffnung und Zuversicht. Und das nachhaltig durch Anregungen, Ideen und Möglichkeiten, die man zu Hause im Alltag weiter verfolgen kann.
Auskunft zur
Schwerpunktkur für Familien mit KEKS-Kindern erteilt das
Mutter-Kind-Hilfswerk e.V. am
kostenlosen Info-Telefon: 0800 2255100.Infos und Antragsformulare zum Download

Bremer Frühgeborenen-Station wiedereröffnet09.01.2012Bremen - Nach umfangreichen Umbauten ist die Frühgeborenen-Station des Klinikums Bremen-Mitte wiedereröffnet worden. Seit Sonntag liege dort bereits wieder das erste Kind, so ein Sprecher des Klinikverbundes Gesundheit Nord. Im Spätsommer und Herbst des letzten Jahres waren drei Frühchen aufgrund von Hygienefehlern gestorben, weitere neun erkrankten. Die Station wurde daraufhin umgebaut, neu eingerichtet und desinfiziert; das Investitionsvolumen hierfür lag bei rund 300.000 Euro. Neben dem Einbau einer Schleuse zum Betreten der Station umfassten die Veränderungen auch eine Vergrößerung des Abstandes zwischen den Inkubatoren, um die Infektionsgefahr zu verringern.